STOP!

Keine Pflegeberufekammer in Schleswig-Holstein

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Auch Deine Stimme zählt!

Wir Brauchen Keine Pflegeberufekammer!

Viele Pflegekräfte fühlen sich zu dem Thema schlecht informiert. Das verhindert natürlich von vorn herein, dass man sich eine Meinung dazu bilden kann. Dabei möchten wir gerne helfen.

Die Pflegeberufekammer - Fragen und Antworten

Ist die Pflegeberufekammer eine legitimierte Interessenvertretung der Pflegenden?

Nein! An der Befragung, ob es eine Kammer geben soll, haben nur circa 1000 Fachkräfte teilgenommen. An der anschließenden Wahl konnten nur diejenigen Beschäftigten teilnehmen, die sich zu diesem Zeitpunkt bereits registriert hatten. Insgesamt war die Wahlbeteiligung sehr niedrig. Nur circa 3000 gültige Stimmen wurden abgegeben. Und das bei 25.000 registrierten Fachkräften.

Nein! Gute Pflege braucht mehr Personal und gute Lohn- sowie Arbeitsbedingungen. All das kann die PBK nicht leisten.

Kann die Pflegekammer sicherstellen, dass wir genug Personal haben?

Welche Mittel hat die Kammer,

damit die Bedingungen in der

Pflege besser werden? de

Die Kammer kann nur Lobbyarbeit betreiben. Das machen aber auch schon Berufsverbände und Gewerkschaften. Vor Ort sind wir selber für die Verbesserung unserer Arbeitsbedingungen verantwortlich. Da können Betriebs ,Personalräte und Mitarbeitervertretungen für die konkrete Verbesserungen vor Ort sorgen. Für die bessere Bezahlung gibt es nur die Möglichkeit durch Tarifverträge. Dafür gibt es Gewerkschaften.

Muss ich das genaue Bruttojahresgehalt für 2017 angeben? de

Ja, die Kammer ist berechtigt stichprobenartig circa 15 % der Mitglieder aufzufordern , das Jahresgehalt mit der Arbeitgeberbescheinigung beziehungsweise Lohnsteuer -erklärung nachzuweisen.

Muss ich mich bei der Kammer melden, wenn ich noch nicht registriert wurde? de

Nach dem Gesetz ist jede Fachkraft verpflichtet sich zu melden. Die Kammer wird jährlich alle Arbeitgeber anschreiben und die neuen Daten der Beschäftigten einholen. Werde ich dadurch als nicht registriertes Mitglied bekannt, bin ich verpflichtet auch rückwirkend Beiträge zu zahlen. Die Kammer geht zur Zeit davon aus, dass noch circa 7000-10.000 Fachkräfte nicht registriert sind.

Kann ich mich davor drücken, Mitglied in der Kammer zu werden? de

Alle in Schleswig Holstein tätigen Pflegefachkräfte müssen Mitglied dieser Kammer sein. Dann hilft nur in einem anderen Bundesland tätig zu werden. Hamburg hat sich gegen eine Kammer ausgesprochen, in Mecklenburg Vorpommern wird noch überlegt. Allerdings sind dort die Löhne geringer und ich müsste entsprechend verhandeln.

Nein, Hilfskräfte können zur Zeit freiwilliges Mitglied werden. Es wird aber schon laut darüber nachgedacht, auch die Hilfskräfte als Pflichtmitglieder in die Kammer aufzunehmen.

Bin ich als Pflegehilfskraft auch verpflichtet Mitglied der Kammer zu sein? de

Nach dem Gesetz ist jede Fachkraft verpflichtet sich zu melden. Die Kammer wird jährlich alle Arbeitgeber anschreiben und die neuen Daten der Beschäftigten einholen. Werde ich dadurch als nicht registriertes Mitglied bekannt, bin ich verpflichtet auch rückwirkend Beiträge zu zahlen. Die Kammer geht zur Zeit davon aus, dass noch circa 7000-10.000 Fachkräfte nicht registriert sind.

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